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SPD, FDP und IDAL: Hallen und Dorfgemeinschaftshäuser auch in den Ferien für Vereine öffnen

Gemeinsamer Antrag für den Bau- und Verkehrsausschuss und den Gemeinderat: Vereine dürfen nach der Sperrung der Halle Wahlschied nicht im Regen stehen

Die Fraktionen von SPD, FDP, IDAL und Grüne haben einen gemeinsamen Antrag in den Heusweiler Gemeinderat eingebracht. Die Verwaltung soll die verbleibenden gemeindeeigenen Hallen und Dorfgemeinschaftshäuser auch in den Herbst- und Weihnachtsferien für Sport- und Kulturvereine öffnen.

Hintergrund ist die Sperrung der Sport- und Kulturhalle Wahlschied. Wegen der noch ungeklärten Problematik des Hallenbodens muss sie vorerst geschlossen bleiben. Für viele Vereine bedeutet das schon jetzt erhebliche Einschränkungen: Trainingszeiten müssen umgestellt, Belegungspläne neu abgestimmt und teils Ausweichmöglichkeiten in Nachbargemeinden gesucht werden.

„Gerade die Ferien nutzen viele Vereine für Trainingslager, Übungsstunden und Proben. Wenn dann auch noch die übrigen Hallen geschlossen sind, fehlt ihnen jede Alternative. Das wollen wir verhindern“.

Der Antrag sieht im Einzelnen vor:

Die Verwaltung öffnet die verbleibenden Hallen und Dorfgemeinschaftshäuser auch in den Herbst- und Weihnachtsferien für Vereine.
Bereits geplante oder terminierte Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen haben ausdrücklich Vorrang.
Die betroffenen Vereine werden zeitnah über Öffnungszeiten, Kostenregelung und mögliche Absprachen zur Belegung informiert.
Die Antragsteller fordern außerdem eine faire und unbürokratische Kostenregelung. Vereine, die wegen der Sperrung umziehen müssen, sollen nicht doppelt zahlen: für die gesperrte Halle Wahlschied und zusätzlich mit vollen Gebühren für Ausweichhallen. „Die Vereine haben die Sperrung nicht verschuldet. Deshalb sollten sie die Mehrbelastung nicht allein tragen“, so die Antragssteller

„Das Vereinsleben ist ein zentraler Baustein des Zusammenhalts in Heusweiler. Die Vereine leisten wichtige Arbeit in der Kinder- und Jugendarbeit, im Breitensport, in der kulturellen Bildung und im sozialen Miteinander. Diese ehrenamtliche Arbeit dürfen wir nicht durch fehlende Räume und zusätzliche Kosten erschweren“.

Die Fraktionen bitten die Verwaltung, das Anliegen im Rahmen der personellen und organisatorischen Möglichkeiten umzusetzen, und beantragen die Beratung als Tischvorlage im Bau- und Verkehrsausschuss sowie im Gemeinderat.