Kulturforum der Sozialdemokratie Saarland initiiert Nothilfefonds

Keine Bühne, keine Lesungen, keine Konzerte, keine Ausstellungen – an den Folgen der Corona-Pandemie leiden ganz besonders die Kulturschaffenden. Denn keine Auftritte bedeuten keine Einnahmen. Applaus an offenen Fenstern ist eine gut gemeinte Geste, hilft den Künstlerinnen und Künstlern aber nicht, über die Runden zu kommen.  

Kulturforumsvorsitzender Burkhard Jellonnek: „Kulturliebhaber haben uns angesprochen, ob das Kulturforum der Sozialdemokratie Saarland mit seinem Netzwerk und möglichst vielen weiteren Partnern hier nicht helfen kann.“ Daraus erwuchs die Initiative, mit einem Sofortprogramm und längerfristigen Aktivitäten zu reagieren. 

Das Ergebnis: eine saarländische Spendenkampagne, um akut in Not geratene freischaffende Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen. Diese tragen namhafte Kollegen, Freischaffende selbst, Institutionsvertreter und weitere Persönlichkeiten mit Clips und Statements im Internet. Crowdfunding soll das Ganze ergänzen. „Gegebenenfalls besteht auch die Möglichkeit, als Gegenleistung für eine Spende digitale Kunst als Video oder Clip zum Anschauen zu produzieren und dem Spender zugänglich zu machen“, ergänzt Vorstandsmitglied Jürgen Renner. 

Auch über die Krise hinaus will sich das Kulturforum für die Freischaffenden starkmachen und  dauerhaft einen Nothilfefonds auflegen. 

Aktuell sei jeder Beitrag willkommen, auch anonym.

Konto  des Kulturforums der Sozialdemokratie Saarland bei der Sparkasse Saarbrücken:
IBAN: DE77 5905 0101 0000 0120 21.


Für unser Saarland: Anke Rehlinger.