Statement der SPD-Landesvorsitzenden Anke Rehlinger zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg:

„Ich freue mich erstmal, dass die Befürchtung nicht wahr geworden ist, die AfD könnte in einem Bundesland stärkste Kraft werden. Trotzdem ist das Ergebnis der AfD in beiden Ländern höchst alarmierend. Neben der wohl schwierigen Regierungsbildung wird das die schwerste Aufgabe sein: Wir können die demokratischen Kräfte AfD-Wähler für sich zurückgewinnen?

Die SPD hat ein vergleichsweise gutes Ergebnis in Brandenburg geholt. Wenn man sieht, dass die SPD vor drei Wochen noch mit 17% abgeschlagen hinter der AfD lag, ist das heutige Ergebnis beruhigend, Dietmar Woidke und die SPD haben eine furiose Aufholjagd hingelegt.

Bitter ist der Abend für die SPD in Sachsen, aber in der Dynamik, in der es vielen darum ging, die AfD als stärkste Kraft zu verhindern, hat auch die SPD Federn gelassen.

Ich gehe davon aus, dass die SPD in beiden Ländern weiter regieren wird und in Brandenburg natürlich auch den Ministerpräsident stellt.

Natürlich hat das Ergebnis auch mit der Bundesebene zu tun. Die SPD ist in einer schwierigen Umbruchphase. Dietmar Woidke hat aber gezeigt, dass man auf Landesebene solide Ergebnisse erzielen kann, wenn man die Themen der Menschen beackert, wenn man vor Ort ist, wenn man zuhört. Für mich zeigt der Abend auch: Die vernünftigen Kräfte können Wahlen gewinnen. Und: Umfragen sagen nicht alles, es kommt auf Wahlergebnisse an.“


Für unser Saarland: Anke Rehlinger.