Saarländer leiden weiterhin unter militärischem Fluglärm

Christian Petry sieht bei den beiden CDU-Politikern Annegret Kramp-Karrenbauer und Saar-Innenminister Klaus Bouillon keinen Einsatz, eine Lösung zu finden.

„Der Erwartungshaltung, die Annegret Kramp-Karrenbauer nach ihrer Ernennung zur  Bundesverteidigungsministerin in Punkto Fluglärmvermeidung selbst aufgebaut hat, wird die Ministerin nicht in Ansätzen gerecht. Konkrete Maßnahmen zur Reduzierung des Fluglärms, wie eine gerechtere Verteilung von militärischen Übungsflügen über ganz Deutschland, bleibt AKK ebenso schuldig, wie der auf Landesebene zuständige Innenminister Bouillon. Dies ist für die von Fluglärm betroffenen Menschen im Saarland eine unhaltbare Situation.“ 

Auf Anfrage von Christian Petry nach konkreten Maßnahmen des Bundesverteidigungsministeriums zur Reduzierung des militärischen Fluglärms hat das Bundesministerium mitgeteilt, in Absprache mit der US-Luftwaffe freiwillige Selbstbeschränkungen zu prüfen. 

„Die Belastung durch militärischen Fluglärm im Saarland ist viel zu hoch. Fluglärmbelastung stellt eine große Beeinträchtigung dar, die weitreichende und  schwerwiegende gesundheitsschädliche Folgen mit sich bringen kann. Umso unverständlicher ist vor diesem Hintergrund das ungenügende Engagement von Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Innenminister Bouillon, die Fluglärmbelastung im Saarland zu reduzieren.“