Rehlinger: Künftige SPD-Führung muss selbstbewusst und klar sein

Die saarländische SPD-Landesvorsitzende Anke Rehlinger hat den bisherigen Auswahlprozess für die künftige Parteispitze gelobt: „Die SPD diskutiert über Ideen, die unser Land voranbringen. Wir haben viele kluge Köpfe. Unsere Gesellschaft ist wieder viel stärker politisiert, die Sozialdemokratie ist der richtige Ort für die aktuellen gesellschaftlichen Debatten. Das Verfahren hat die Partei belebt.“

Von der Stichwahl erhofft sich Anke Rehlinger eine breite Beteiligung: „Jetzt geht es darum, wer die Sozialdemokratie in Zukunft führen soll. Diese Entscheidung ist nicht nur für die SPD wichtig, das ist von Bedeutung für unser Land und die Bundesregierung.“

Die Landesvorsitzende erwartet Aufwind durch eine neue Führung: „Die Erfolge der SPD in der Bundesregierung sind unbestreitbar, und unsere Themen sind absolut mehrheitsfähig. Ich erhoffe mir einen spannenden zweiten Wahlgang und von der neuen Führung, uns mit dem Votum der Mitglieder im Rücken wieder selbstbewusst und mit klarer Linie nach außen vertreten zu können – mit dem Votum der Mitglieder im Rücken. Das kann auch wieder Aufwind bringen.“

Eine Wahlempfehlung werde es auch für die Stichwahl nicht geben. „Unsere Mitglieder machen sich die Entscheidung nicht leicht, sie werden eine verantwortungsvolle und in die Zukunft gerichtete Entscheidung treffen. Klar ist aber: Wenn die neue SPD-Führung gewählt ist, bekommt das Spitzen-Duo die solidarische Unterstützung der ganzen Partei“, so die SPD-Chefin. „Unser Dank gebührt heute auch den Kandidatinnen und Kandidaten, die sich der Debatte und der Wahl gestellt haben und es nicht in die Stichwahl geschafft haben. Wir freuen uns auch weiterhin, gemeinsam mit euch für die gute Sache zu arbeiten.“


Für unser Saarland: Anke Rehlinger.