BERG: „Armut lässt sich nicht mit Zahlen bekämpfen“

Heute fand das erste Sozialforum der SPD Saar zum Thema „Armut“ statt. Neben Vertretern der Sozialverbände nahm auch Prof. Dr. Walter Hanesch, ausgewiesener wissenschaftlicher Experte auf dem Gebiet der Armutspolitik, teil. Die Saar-SPD startet diesen breiten Beteiligungsprozess unter Einbeziehung von Experten und Akteuren, wie dem Beirat, damit schnell und konkret Konzepte zur Bekämpfung von Armut auf den Tisch gelegt und umgesetzt werden. Hierzu erklärt die Generalsekretärin der SPD Saar, Petra Berg:

„Das Thema Armut spaltet unsere Gesellschaft. Es reicht nicht aus, einen Armutsbericht zu verfassen, der dann in der Schublade verstaubt. Auch das bloße Vorbeten der Statistik hilft nicht. Armut kann nur mit einer gesamtheitlichen Strategie auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene und unter Einbeziehung aller zentralen Akteure bekämpft werden.“

Gerade der Anstieg der Kinderarmut sei besorgniserregend. Die Saar-SPD hat deshalb erst kürzlich auf ihrer Saarlandklausur gemeinsam mit der SPD-Landtagsfraktion ein Positionspapier zum Thema Kinderarmut beschlossen. Der erste Aktionsplan der Landesregierung zur Armutsbekämpfung im Saarland wurde 2013 zudem auf Initiative der SPD verabschiedet.

Berg: „Auch in Zukunft werden wir weitere Anstrengungen unternehmen, mit dem fachlichen Wissen aller müssen wir an konkreten Lösungsansätzen arbeiten. Denn Armutsbekämpfung ist ein kollektiver Kampf, der nur durch eine breite Beteiligung gewonnen werden kann. Mit dem heutigen Tag gehen wir einen Schritt in die richtige Richtung – die SPD Saar lässt nicht zu, dass Armut als Randproblem abgeschrieben wird.“, so Berg abschließend.


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