Anke Rehlinger: 100 Jahre Saarland – Stolz auf saarländischen Zusammenhalt

Mit dem Versailler Vertrag wurde das Saarland – damals noch Saargebiet genannt – am 10. Januar 1920 eigenständig unter dem Dach des Völkerbundes, dem Vorläufer der UN.

„Dieses Datum markiert die Geburtsstunde des Saarlandes, wie wir es heute kennen und lieben“,  sagt Saar-SPD-Vorsitzende Anke Rehlinger einen Tag vor Beginn der Feiern. “Die Eigenständigkeit der Saarländerinnen und Saarländer und ein ganz besonderes Heimatgefühl waren geboren“. Unter dem Titel „Saarhundert“ begeht die saarländische Landesregierung dieses Jubiläum.

„Wir können stolz auf unseren Zusammenhalt sein“, hebt Rehlinger hervor. Weltoffenheit, Heimatverbundenheit und Solidarität haben das Saarland von Beginn an geprägt und durch mancherlei historische Krisen geführt. Der mehrfache Wechsel der Zugehörigkeit zu Frankreich und Deutschland gerate dem Saarland heute zum Vorteil. So habe das Saarland bereits sehr früh ein Bindeglied zwischen den einst verfeindeten Nationen gebildet.

„Hier im Saarland sind trennende Grenzen zu einem verbindenden Element zwischen Freunden geworden. Lange vor dem Schengener Abkommen lebten Saarländer und Lothringer gleichermaßen das unbeschwerte Hin und Her über Staatsgrenzen hinweg“, blickt Rehlinger in die Geschichte zurück. Das zahle sich bis heute in einer engen Bindung an die Großregion aus. „Hier bei uns schlägt das Herz Europas mitten im Herzen Europas.“

Das von Kohle und Stahl geprägte Saarland sei heute ein Standort, der klassische Industrie mit hoher Kompetenz in Forschung und Innovation verbinde. „Für die Zukunft unseres Saarlandes ist die Frage besonders wichtig, ob es gelingt, mittelfristig den Bevölkerungsrückgang zu stoppen. Ich will, dass wir wieder mehr als eine Million Saarländerinnen und Saarländer werden. Dafür muss das Saarland insgesamt attraktiver werden – von Kita-Beiträgen über gute Jobs und faire Löhne“, so Rehlinger.

Die Saar-SPD sei die treibende Kraft, Zukunfts-Visionen für das ganze Land voranzutreiben, ohne die kleinen Schritte zu missachten. „Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten kämpfen wir um jeden bestehenden Arbeitsplatz, setzen aber zugleich auf Zukunftsthemen, die die Arbeitsplätze der Zukunft schaffen können“, schließt Rehlinger.  (Foto: Fionn Große)

 


Für unser Saarland: Anke Rehlinger.