AfB: „Der Ministerpräsident muss sich positionieren“

„Wer an der Bildung spart, spart an der falschen Stelle, spielt mit dem Feuer und riskiert die Zukunft unserer Kinder“, so Cemil Kirbayir, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen (AfB) in der SPD Saar.

Es sei „schon bemerkenswert, wie realitätsfern die CDU-Fraktion zurzeit agiert“. Die Antwort der CDU-Fraktion auf die Frage, wie die aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen und Aufgaben, die von Tag zu Tag zunehmen, gestemmt werden können, laute von Seiten des Koalitionspartners: „Stellen einsparen“. Kirbayir: „Die Forderung des Bildungsministers nach mehr Planstellen ist allerdings aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen absolut legitim. Sie ist sachlich begründet.“ Es könne nicht sein, dass auf Kosten unserer Kinder der Haushalt konsolidiert werden muss: „Das höchste Gut in unserer Gesellschaft sind die kommenden Generationen. Wer jetzt an die schwarze Null denkt, der wacht morgen in der Dunkelheit auf!“

Integration in den Arbeitsmarkt, Inklusion, Umgang mit Heterogenität, bestmögliche individuelle Förderung und die Umsetzung des DigitalPakts gibt es nicht zum Nulltarif, so die AfB. Im Vergleich zu anderen Bundesländern sei das Saarland in Bezug auf die öffentlichen Bildungsausgaben Schlusslicht. Die Arbeitsgemeinschaft fordert deshalb den Ministerpräsidenten auf, sich zu positionieren: „Er muss dafür Sorge tragen, dass das Saarland wettbewerbsfähig bleibt. Investitionen in Bildung sind immer auch Investitionen in den Standort und seine Zukunft.“


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